Ganganalyse

Eine Sekunde! – So lange dauert ein Gangzyklus mit seinen acht Gangphasen.
Jede einzelne dieser Gangphasen hat eine spezifische Aufgabe, unterschiedliche muskuläre Aktivitäten, verschiedene Winkelstellungen in den Gelenken, und verschieden auftretende Drehmomente.

Gehen ist ein sehr komplexes Zusammenspiel von Bewegungen unserer Gelenke, Muskelaktivitäten und Positionswahrnehmung, um uns ein Fortbewegen zu ermöglichen. Oft bemerken wir zwar, dass jemand „komisch“ geht, aber wir können es nicht genau benennen und erkennen, was genau nicht richtig funktioniert.

Und hier setzt das Konzept Gehen Verstehen® an:

Durch eine Videoanalyse des Gangbildes wird der Gang in seine einzelnen Phasen zerstückelt und in Zeitlupe werden abweichende Bewegungsmuster erkannt.

Das Konzept Gehen Verstehen®

Gehen Verstehen® ist ein physiotherapeutisches Konzept, welches sich an die Grundlagenforschung von Dr. Jacquelin Perry  orientiert. Zusammen mit der Physiotherapeutin Kirsten Götz-Neumann wurde ein System geschaffen, das eine wissenschaftlich fundierte Analyse und Interpretation des Gehens ermöglicht hat.

Wie läuft eine Ganganalyse ab?

Nach einer genauen Anamnese der Beschwerden (wann und wo treten Schmerzen auf, wie intensiv sind die Beschwerden, etc.) werden Markierungspunkte am Becken, an den Beinen und an den Füßen angebracht. Dann wird der Gang von vorne, von der Seite und von hinten aufgenommen. Anhand des Videos werden abweichende Muster erkannt und erklärt und mit Hilfslinien und Winkeln eingezeichnet. Für Patienten ist dies oft ein AHA-Moment, wenn sie sich aus einer anderen Perspektive sehen. Meistens können sie dann selbst erkennen, warum ihnen zum Beispiel das Knie beim Gehen weh tut.

Zusätzlich werden die verschiedenen Gelenke auf Bewegungseinschränkungen überprüft und Muskeln auf Kraft getestet. Anhand dieser Analyse werden verschiedene Bewegungs- und Kräftigungsprogramme zusammengestellt, um das Gangbild wieder zu harmonisieren, bzw. um überlastete Gelenke wieder gleichmäßiger zu belasten.

Wann kann eine Ganganalyse sinnvoll sein?

  • Bei häufigen Patellaluxationen (Verrenkung der Kniescheibe)
  • Meniskusverletzung ohne ersichtlichem Trauma
  • Schienbeinkantensyndrom
  • Ermüdungsfrakturen des Fußes
  • Rückenschmerzen beim Gehen
  • Überlastungen der Achillessehne

Folgender Therapeut bietet die Ganganalyse an:


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